Surebet
Der Begriff Surebet kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „sichere Wette“. Der Hintergrund solcher Surebets besteht darin, dass der Wettkunde unter bestimmten Voraussetzungen auf jeden Fall gewinnt, d.h. er bekommt mehr zurück, als er eingesetzt hat.
Um eine sogenannte sichere Wette abzuschließen, müssen zunächst einmal Sportwetten bei zwei verschiedenen Wettanbieter platziert werden. Würde man nämlich eine Dreiweg-Wette bei einem Anbieter platzieren, so gibt es keine Konstellation, die einen Gewinn garantiert. Um dieses Ergebnis zu erreichen, muss man bei mindestens zwei verschiedene Anbietern tippen, die am besten sehr unterschiedliche Wettquoten aufweisen.
Die Surebet lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären: Möchte man z.B. eine „todsichere“ Wette auf ein Fußballspiel zwischen Schalke und Dortmund abschließen, so müsste man mit einem Tipp auf einen Heimsieg, einen Auswärtssieg und ein Unentschieden tippen. Bei einem Wettanbieter, der folgende Wettquoten anbietet: Schalke Sieg 2,20, Dortmund Sieg 3,25 und Unentschieden 3,50, würde man dieses Ziel nicht erreichen.
Um dennoch eine „todsichere“ Wette abzuschließen, muss man „nur noch“ einen anderen Wettanbieter finden, der für einen Schalke Sieg eine Wettquote von mindestens 3,01 anbietet. Findet man so einen Anbieter, so hat man eine erfolgreiche Surebet abgeschlossen, denn man bekommt auf jeden Fall mehr ausgezahlt, als man eingesetzt hat.
Setzt man also jeweils 10 € auf einen Schalke Sieg (Quote 3,10), einen Dortmund Sieg (Quote 3,25) und ein Unentschieden (Quote 3,50), erzielt man einen Gewinn zwischen einem und fünf Euro. Bei einem Einsatz von 30 € erscheint dieser Gewinn jedoch relativ gering, weshalb es sich eher lohnen würde höhere Beträge einzusetzen.
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